Schlafmohn

Morphiumpflaster

Mittel der Wahl bei unerträglich starken Schmerzen

Das Alkaloid Morphium wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal von dem deutschen Apotheker Friedrich Wilhelm Adam Sertürner aus dem als Opium bekannten getrockneten Milchsaft des Schlafmohns (papaver somniferum) hergestellt. Er nannte den Stoff Morphium nach Morpheus, dem griechischen Gott der Träume und des Schlafes.

Später wurde der Name Morphium in den noch heute gebräuchlichen Begriff Morphin umgewandelt. Morphin zählt zur Stoffgruppe der so genannten Opiate und hat bis heute große Bedeutung als hochwirksames, auf natürlicher Basis hergestelltes Schmerzmedikament. Die starke analgetische, d.h. Schmerz lindernde Wirkung entsteht durch das Einwirken des Morphins auf die Transmitterstoffe im zentralen Nervensystem.

Morphin ahmt die Botenstoffe für die im Körper enthaltenen Opiat-Rezeptoren unerkennbar nach und wirkt dadurch als schnell dämpfender Faktor auf die gesamten Nervenbahnen. Damit werden die Schmerzweiterleitung auf der Ebene des Rückenmarks und die zentralnervöse Reaktion auf Schmerzen im Körperinneren weitestgehend eingedämmt.

Aktuell:

Bundesopiumstelle: Die Wächter über Opiate & Co.!

Ganz klar, es gibt sie, jene Behörden, Dienststellen und Schreibtische, von denen wir “Otto-Normalverbraucher” kaum etwas ahnen. Keine Sorge, an dieser Stelle werden und wollen wir bestimmt nicht in die Welt von Nachrichtendiensten, Geheimdiplomaten und/oder der Gegenspionage eintauchen. Doch auch im Gesundheitswesen gibt es Mitarbeiter und Abkürzungen, die uns Laien kaum geläufig sind. Oder wussten [...]

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